Unsere allgemeine Konturtoleranz beträgt ± 0,2 mm, was für die meisten Dekorations-, Modell- und Komponentenfertigungsaufgaben ausreichend ist.
Die Positioniergenauigkeit unserer Maschinen und der rechte Winkel der X-, Y- und Z-Achsen sind im gesamten Arbeitsbereich kalibriert und liegen im Bereich weniger Hundertstel Millimeter. Die Positionierung der Achsen erfolgt mit High-End-AC-Servoantrieben und Kugelumlaufspindeln, dennoch beeinflussen mehrere Faktoren die Maßhaltigkeit der Werkstücke:
- Spotform: Der Punkt der von uns ebenfalls verwendeten CO2-Laserröhren und Diodenlaser ist prinzipbedingt nicht vollständig kreisförmig, weshalb sich die Größe des Schnittspalts je nach Bewegungsrichtung des Laserkopfes ändern kann.
- Optische Weglänge: Da der CO2-Laserstrahl über einen spiegelverkehrten optischen Weg zum Laserkopf gelangt, variiert die Weglänge des Lasers je nachdem, an welchem Teil des Arbeitsbereichs die Maschine gerade arbeitet, und mit zunehmender Weglänge steigt der Leistungsverlust an der Schneidstelle, was sich auch auf die Breite des Schnittspalts auswirkt.
- Materialhomogenität: Bei Sperrholz und anderen Naturmaterialien kann die vollständige Homogenität des Materials nicht gewährleistet werden: Das Material kann an manchen Stellen weicher oder härter (Klumpen) sein, daher ist es nicht an allen Stellen gleich, solche Materialien zu schneiden, was sich auch auf die Größe des Schnittspalts und die Oberflächenqualität auswirkt.
- Konischer Rand: Aufgrund des fokussierten Strahls ist die Schnittkante leicht geneigt, dies ist bei dickerem Material besser sichtbar, bei hauchdünnen Materialien jedoch nicht spürbar.
Wann sollte man sich für eine andere Technologie entscheiden?
Wenn Passgenauigkeit im Hundertstelmillimeterbereich Sie benötigen (z. B. Pin-Nut-Präzisionsmechanik, z. B. ISO 2768-fH), empfehlen wir CNC-Fräsen oder hochauflösenden 3D-Druck.
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